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Papiere und das richtige Raumklima beim Bedrucken

Warum das Raumklima beim Digitaldruck so wichtig ist

Papier & mehr Produktwissen - Klima und PapierPapier nimmt Feuchtigkeit aus dem Umgebung auf und kann sie wieder abgeben. Der Fachmann sagt: Papiere reagieren hygroskopisch.

Der Grad der Restfeuchte im Papier bestimmt wesentliche Bedruckeigenschaften.

Deshalb ist es wichtig, die Umgebungsbedingungen beim Drucken zu beachten. Hier informieren wir, worauf Sie achten sollten und was für Sie wichtig ist, wenn Sie optimale Ausdrucke erhalten möchten.

Die Themenübersicht

Feuchtigkeit in Papieren :: Die Restfeuchte bestimmt die Bedruckbarkeit :: Das optimale Raumklima :: Grundsätzliches zur Behandlung von Papieren

Feuchtigkeit in Papieren

Papiere enthalten in allen Fälle Restfeuchte. Die Menge des Feuchtigkeitsgehalt bestimmt die Bedruckbarkeit mit digitalen Drucksystemen wie Laserdrucker, Kopierer und Tintenstrahldrucker.

Papiere reagieren hygroskopisch, dass heißt, sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie wieder ab. Die Zellstofffasern quellen auf, wenn das Papier feuchter wird.

Papiere reagieren aus diesem Grund sensibel Klimaschwankungen. Das beeinflusst die Laufeigenschaften und die Bedruckbarkeit.

Auswirkungen bei feuchten Papieren

Die Oberfläche wird rauer. Dei Reibung zwischen den Blättern erhöht sich. Dadurch können beim Einzug mehrere Papiere aneinander "kleben". Es kommt zum Doppeleinzug.

Feuchtes Papier wird wellig. Es neigt zu Beulen oder die Kanten wellen sich. Das Papier rollt sich im Ausgabefach des Druckers. Das Druckbild ist nicht gleichmäßig. Die Farben decken nicht.

Die elektrische Leitfähigkeit erhöht sich, das kann dazu führen, dass das Druckbild sich verschlechtert

Auswirkungen bei trocknen Papieren

Trockene Papiere neigen zur statischen Aufladung. Sie kleben aneinander.

Die elektrische Leitfähigkeit verringert sich. Die Abbildungseigenschaften können sich dadurch verschlechtern.

Die Folge: Das Papier wird nicht richtig oder es werden gleichzeitig zwei oder mehr Blätter eingezogen. Im Ausgabefach schieben die Papiere bereits bedruckte Blätter wieder raus und legen sich nicht richtig ab.

Papierfeuchtigkeit

Die Restfeuchte bestimmt die Bedruckbarkeit

Bereits bei der Produktion von Papieren wird festgelegt, mit welchen Geräten es optimal bedruckt werden kann.

Papiere für Offsetdrucker enthalten mehr Restfeuchte als Kopier- oder Laserpapiere. Aus diesem Grund müssen Sie darauf achten, welches Papier Sie für welches Druckverfahren einsetzen. Kurz gesagt, ein Papier das für Offsetdrucker geeignet ist, kann nur mit Abstrichen mit digitalen Druckern bedruckt werden.

Die gute Bedruckbarkeit von Papieren wird wesentlich durch Restfeuchte und die relative Luftfeuchte der Umgebung bestimmt.

Luft nimmt in bestimmtem Umfang Wasser aufnehmen. Dabei bestimmt die Temperatur die Menge der Feuchtigkeit. Bei 10 °C kann der Wassergehalt ca. 9,3 g pro Kubikmeter Luft betragen, steigt die Temperatur auf 30 °C, kann bis zu 30,4 g Wasser in einem Kubikmeter enthalten sein.

Mit relativer Luftfeuchte bezeichnet man die tatsächlich in der Luft enthaltene Menge an Wasser im prozentualen Vergleich zur maximal möglichen Menge.

Restfeuchte im Papier

Das optimale Raumklima

Die besten Bedingungen zur Verarbeitung von Papieren herrschen, wenn die Raumtemperatur bei ca. 20 °C und die Relative Luftfeuchte zwischen 50 und 55 % liegen. Die meisten Büropapiere sind auf diese Umgebungsbedingungen abgestimmt und haben bei diesen Bedingungen optimale Bedruckeigenschaften.

Wenn Sie Probleme mit dem Bedrucken von Papieren haben, dann sollten Sie mit einen Luftfeuchtigkeitsmesser (Hygrometer) die Raumfeuchte messen.

Weicht die Raumfeuchte zu stark von den empfohlen Werten ab, dann ist es sinnvoll die Umgebungsbedingungen zu ändern. Trockene Räume erhalten durch grüne, großblättrige Pflanzen ein besseres Raumklima. Bei zu feuchten Räumen kommt man um eine Klimaanlage nicht herum.

Bei sehr schwülen Wetterlagen erhöht sich die Raumfeuchte sehr schnell auf Werte, die ein Bedrucken auch sehr guter Papiere schwer machen. Hier hilft nur eine Klimaanlage für den Raum.

Raumklima beim Bedrucken von Papieren beachten

Grundsätzliches zur Behandlung von Papieren

Wenn Sie ein paar Grundsätze beachten, dann haben Sie beim Drucken weniger Stress.

Gönnen Sie, besonders in kalten und feuchten Jahreszeiten, dem Papier vor dem Bedrucken etwas Zeit zum Akklimatisieren. Das Papier benötigt bis zu 24 Stunden.

Lagern Sie Papier vor dem Bedrucken in dem gleichen Raum, in dem Ihr Kopierer oder Drucker steht.

Gute Papiere sind in einer klimastabilisierenden Verpackung eingeschlagen. Aus diesem Grund sollten Sie Papiere nur kurz vor dem Bedrucken aus der Verpackung nehmen und das restliche Papier sofort wieder in die Verpackung legen. Die Verpackung sollten Sie wieder verschließen.

Kopier- und Laserpapiere können höheren klimatischen Schwankungen ausgesetzt werden, als beschichtete Papiere für Tintenstrahldrucker und Laserdrucker.

Beschichtete Papiere reagieren stärker auf Klimaschwankungen. Aus diesem Grund Sie besonders Foto- und Tintenstrahlpapiere nie offen liegen lassen. Nehmen Sie nur so viel aus der Verpackung wie Sie benötigen und verschließen die Verpackung wieder.

Papierhandling bei digitalem Farbdruck

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