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Das richtige Papierhandling bei Bürodruckern

Die richtige Handhabung von Druckerpapieren sorgt für störungsfreies Drucken

Papier & mehr Anwendungeberatung - Bedrucken von Papieren Die Qualität eines Papiers entscheidet mit über die Qualität des Ausdrucks.

Aber nicht nur die Qualität, sondern auch die richtige Behandlung der Papiere entscheidet darüber, ob die Ausdrucke gelingen.

Tipps, wie Sie es den Geräten leichter machen, gute und farbig brillante Ausdrucke zu erzeugen, lesen Sie auf dieser Seite.

Themenübersicht

Papiere sind wetterfühlig :: Auffächern von Papierstapeln :: Bevorzugte Druckseite :: Lagerung von Papieren

Papiere sind wetterfühlig

Papiere sind hygroskopisch, sie reagieren daher empfindlich auf das Raumklima. Das heißt, Papiere nehmen Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und geben sie auch wieder ab.

Bei feuchten Papieren quellen die Zellstofffasern auf. Sie werden wellig und laufen nicht mehr stabil genug durch den Drucker. Die Feuchtigkeit erhöht die Leitfähigkeit des Papiers und verschlechtert damit die Tonerübertragung.

Trockene Papiere neigen zur statischen Aufladung und "kleben" aneinander. Doppeleinzug oder Papierstau sind die Folgen.

Die gute Bedruckbarkeit von Papieren wird wesentlich durch die relative Luftfeuchte der Umgebung bestimmt. weitere Informationen zur Luftfeuchtigkeit bei Wikipedia

Beste Umgebungsbedingungen

Die besten Bedingungen zum Bedrucken von Papieren herrschen, wenn die Raumtemperatur bei ca. 20 Grad Celsius und die relative Luftfeuchte zwischen 50 und 55 % liegen.

Druckerpapiere sind auf diese Umgebungsbedingungen abgestimmt und haben unter diesen Bedingungen optimale Bedruckeigenschaften.

Wenn das Raumklima zu stark von den empfohlen Werten abweicht, dann ist es sinnvoll die Umgebungsbedingungen zu ändern. Trockene Räume erhalten durch grüne, großblättrige Pflanzen ein besseres Raumklima. Bei zu feuchten Räumen kommt man um eine Klimaanlage nicht herum.

Klimageschützte Verpackung

Gute Druckerpapiere werden in einer feuchtigkeitsschützenden Verpackung eingeschlagen. Aus diesem Grund sollten Sie Papiere erst kurz vor dem Bedrucken aus der Verpackung nehmen und das restliche Papier sofort wieder in die Verpackung legen.

Akklimatisierung von Druckerpapieren

Grundsätzlich sollen Druckerpapiere 24 Stunden bevor sie bedruckt werden in dem Raum gelagert werden, in dem der Drucker steht. So passt sich das Papier den Umgebungsbedingungen an und lässt sich leichter vom Drucker bedrucken.

Weitere Informationen zum Thema Druckerpapiere und das Raumklima

Handhabung von Kopierpapieren und Laserpapieren

Auffächern von Papierstapeln

Papierstapel vor dem Einlegen auffächernPapier wird in Packungen zu 500 Blatt geliefert. Fünf Packungen sind in einem Umkarton zusammengefasst. Davon befinden sich 40 Karton auf einer Palette.

Man kann sich vorstellen, dass das Papier durch das Gewicht stark zusammengepresst wird. Die Luft zwischen den Papieren wird herausgedrückt.

Die Folge: Die Papiere "kleben" aneinander. Das kann dazu führen, dass Geräte die Papiere nicht einziehen können. Papierstaus können die Folge sein.

Ein weiteres Problem können die Schnittkanten des Papiers sein. Schlecht geschnittene oder mit stumpfem Messer geschnittene Papiere "kleben" an den Schnittkanten zusammen, weil die Papierfasern gequetscht und nicht durchgeschnitten sind.

Wenn Sie vor dem Einlegen des Papierstapel Luft zwischen die Blätter bringen, dann können die Geräte das Papier leichter einziehen.

Dazu nehmen Sie den Papierstapel in die Hand und biegen ihn längs und quer. Der Fachmann bezeichnet das als Auffächern. So kommt Luft zwischen die Blätter und die Schnittkanten trennen sich.

Auffächern von Papierstapeln

Bevorzugte Druckseite - Pfeil auf der Packung

Der Pfeil zeigt auf die Filzseite des PapiersIndustriell gefertigte, unbeschichtete Druckerpapiere besitzen unterschiedliche Vorder- und Rückseiten. Der Fachmann sagt: Das Papier hat eine Filzseite und eine Siebseite.

Die Filzseite ist die schönere, weil glattere Seite des Papiers. Die Oberfläche ist dichter.

Viele Papierfabriken kennzeichnen diese Seite durch einen auf der Verpackung aufgedruckten Pfeil und empfehlen, diese Seite bevorzugt zu bedrucken.

Der Pfeil zeigt auf die Seite, die zuerst bedruckt werden sollte. In der Grafik ist es die unten liegenden Seite des Papiers.

Wir empfehlen diesen Pfeil zu beachten. Legen Sie das Papier so in den Papierschacht, dass die Seite zuerst bedruckt wird, auf die der Pfeil zeigt.

Diese Kennzeichnung ist nicht bei allen Papierpackungen vorhanden.

Bevorzugte Druckseite zuerst bedrucken

Lagerung von Papieren

Papiere müssen vor Feuchtigkeit geschützt werdenPapiere sind hygroskopisch. Sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie auch wieder ab. Die Feuchtigkeit verändert die Bedruckeigenschaften des Papiers sehr stark.

Ist das Papier zu feucht, dann wird der Toner nicht oder nicht so optimal auf das Papier übertragen.

Ist das Papier zu trocken, dann lädt sich das Papier statisch auf und "klebt" aneinander.

Gute Papiere sind in feuchtigkeitsschützende Verpackungen eingeschlagen (Klimaverpackung).

Trotzdem sollten Sie Papiere bei ca. 20 °C und einer relativen Luftfeuchte von 45 - 55 % lagern. Wenn das nicht möglich ist, dann legen Sie das Papier 24 Stunden in den Raum in dem das Gerät steht, bevor Sie es bedrucken. Das Papier gleicht sich in dieser Zeit dem Raumklima an. Es läuft besser durch den Drucker oder Kopierer.

Restmengen, die Sie im Moment nicht benötigen, sollten Sie wieder einpacken. Die Verpackung müssen Sie wieder verschließen. Das schützt Ihr Papier vor Luftfeuchtigkeit.

Beachten Sie, dass Papiere flach lagern müssen. Senkrecht gelagerte Papiere biegen sich durch. Sie werden von den Geräten nicht gut verarbeitet. Auch angestoßene Ecken führen zu Papierstaus.

Lagerung von Druckerpapieren

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Die hier gemachten Angaben sind allgemeine Handlungshilfen und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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